Schaubilder im Change Management zielgerichtet einsetzen

Schaubilder dienen dazu, Themen übersichtlich zu visualisieren. Dabei soll die Kernaussage des Inhalts sofort ersichtlich sein. Komplexe Sachverhalte können auch durch mehrere Schaubilder illustriert werden. 

Beispiel eines Schaubilds

Beispiel eines Schaubildes

Prozess bei der Erstellung eines Schaubildes

1. Was ist das Ziel des Schaubildes?

Zu Beginn soll abgeklärt werden, warum eine Infografik eingesetzt werden soll. Geht es um die Visualisierung einer Vision oder Strategie, um die Funktionsweise einer Maschine oder soll der Ablauf eines Unternehmensprozesses dargestellt werden?

2. Welche Botschaft soll das Schaubild transportieren? Welchen Nutzen transportiert es?

Im zweiten Schritt ist die Kernaussage zu definieren: Also welche Information soll beim Betrachter hängen unbedingt hängenbleiben. Idealerweise ist dies eine Hauptaussage und nicht viele. Es ist besser mehrere Schaubilder für verschiedene Kernbotschaften zu gestalten, als in einem Schaubild mehrere Kernaussagen unterbringen zu wollen.

3. Wofür soll das Schaubild genutzt werden?

Es gibt viele Anwendungsarten wie die eigene Website, persönliche Präsentationen, die Einbindung in einem Video, Online-webinare, etc. Ein wichitger Unterscheidungspunkt ist, ob das Schaubild beim Einsatz erklärt werden kann, oder ob es für sich selbst stehen muss. Bei einer Präsentation kann der Referent auf die Inhalte einer Infografik nochmals eingehen, bei einem Online-Video ist diese Unterstützungsform nicht möglich.

Einsatz von Schaubildern

Schaubilder können im Change Management, im Vertrieb, im Marketing, in der internen Kommunikation oder auch in der technischen Kommunikation als Prozessschaubild eingesetzt werden.

Fehler bei der Gestaltung von Schaubildern

  • Wimmelbild: Alles wimmelt und der Kopf flirrt. Zwar sieht das Bild oft ansprechend, hübsch und komplex aus, der eigentliche Mehrwert für die Zielgruppe (und damit auch für den Auftraggeber) geht allerdings verloren: Die Botschaft ist diffus oder unverständlich.
  • Zu wenig Reduktion: Der Betrachter des Bildes wird von zu vielen nicht benötigten Elementen abgelenkt und erschlagen. Er erkennt keine zentrale Aussage.
  • Ein Schaubild selbst gestalten: Infografiker ist ein eigener Beruf …. Auch „normale“ Grafiker bringen dieses Skillset selten mit: Gestaltung und präzise Kommunikation. Zudem erfordert es ein hohes Maß an Verständnis der darzustellenden Materie

Wie kann ich überprüfen, ob ein Schaubild „funktioniert“?

Testen, testen, testen. Der Entwurf sollte mehreren Personen unkommentiert kurz vorgelegt werden. Diese sollen dann die Kernaussage wiedergeben. Deckt sich diese und stimmt sie auch mit den eigenen Zielen überein, so kann weitergearbeitet werden. Falls nicht, muss der Entwurf überarbeitet werden, es braucht eine weitere Iteration.

Darstellun wie ein Schaubild erstellt wird

Ein Prozessschritt bei der Erstellung eines Schaubildes 

Kosten für Schaubilder

Eines vorweg, professionell gestaltete Informationsgrafiken und -schaubilder sind nicht günstig. Wir setzen sie in unserer Arbeit aber gezielt ein, um dem Kunden noch höhere Kosten zu sparen bzw. Mehrkosten zu vermeiden. Kosten, die anfallen, wenn der Mitarbeiter oder Kunde schlecht oder nicht informiert ist.

Beispiele für diese Vermeidung von Mehrkosten in einem Projekt (und danach!) sind:

  • Geringere Anzahl an Anrufen im Helpdesk
  • Weniger Abstimmungen notwendig
  • Verbesserte Akzeptanz einer Softwarelösung
  • Schnellere Vermittlung neuer Inhalte durch ein vorhandenes gemeinsames Bild, Schnellerer Rollout und Erinnerungshilfe
  • Sense of Urgency: Durch den holistischen Überblick zu einem Thema entsteht beim Betrachter das Verständnis für die Dringlichkeit z.B. der abgebildeten Maßnahmen.

Professionelle Gestaltung von Schaubildern

Die Erstellung von Infografiken ist eine Kunst an sich. Denn wirklich professionelle
Infografiker müssen folgende Fähigkeiten mitbringen:

  • Prozessverständnis
  • Die Kunst der Reduktion
  • Stil der Infografik muss zum Kunden passen

Schaubilder im Change Management

Wir setzen professionelle Informationsgrafiken in unterschiedlichen Phasen von Veränderungsprojekten ein. 

Strategie

Zu Beginn eines Projekts zur bildhaften Darstellung von Strategiebildern, einer visuellen Change Story oder des „Case for Change“.

Kommunikation

Im Projektverlauf in der internen Kommunikation durch die Illustration von Prozessgrafiken, um die ineinandergreifenden Prozesse besser verständlich machen zu können.

Schulung

Und auch in der Schulungsphase sind sie ein wichtiger Begleiter und Bestandteil unseres Curriculums, da sich Einzelbilder aus dem Schaubild separieren lassen und so als visuelle Anker im Gedächtnis der Teilnehmer wirken. Schulungsinhalte lassen sich so besser merken.

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